Damals & heute

216 Jahre Musikgeschichte

Der Anfang
Die erstmalige Erwähnung einer "Städtischen Musik" geht auf eine Quelle zurück, in der Stadtpfarrer Liberat Steger 1801 den festlichen Ablauf der Fronleichnamsprozession beschreibt:

"Nach dem Vorantritt der Kinder und der Jungfrauen kam eine Militärabteilung mit Fahnen, Pfeifen und Trommeln, anschließend folgte die städtische Musik mit ihren Trompeten, Pauken und den Blasinstrumenten".

Die Stadtmusik Bregenz verknüpft ihr Bestehen nicht mit einem nebulusem Datum, sondern mit der ersten urkundlichen Erwähnung einer "städtischen Musik".

 

 

Die Entwicklung
In ihrer geschichtlichen Entwicklung scheint die Stadtmusik Bregenz immer wieder in den Akten des Stadtarchivs auf, jedoch unter verschiedenen Namen:

 

1801 als städtische Musik,
1840 als Harmoniemusik Bregenz,
1850 als Musikverein Bregenz,
1905 als Bürgermusik Bregenz und seit
1926 als Stadtmusik Bregenz.

 

Die mehrmalige Namensänderung deutet daraufhin, dass der Verein keine kontinuierliche Entwicklung durchgemacht hat. Sie erfolgen häufig nach Krisenzeiten, wenn der Verein wieder unter neuer Führung stand.


Der Verein heute
Im Jahre 1954 kam es in der Stadtmusik Bregenz zu einer Vereinsumbildung, die von der Sicherheitsdirektion für das Bundesland Vorarlberg mit Bescheid vom 15.11.1954 nicht untersagt und somit anerkannt worden ist:

SPRUCH: Die von Ihnen h. a. am 15.11.1954 angezeigte Umbildung des Vereines: STADTMUSIK BREGENZ mit dem Sitz in Bregenz wird nach dem Inhalt der vorgelegten abgeänderten Statuten gemäß §§7 und 10 des Vereinsgesetzes 1951 nicht untersagt.

Der Verein ist verpflichtet, die im Vereinsgesetz 1951 bzw. Vereins-Reorganisationsgesetz vom 31. Juli 1945, StGBl. Nr. 102, festgesetzten Bestimmungen genau einzuhalten.

(Auszug aus den Satzungen der Stadtmusik Bregenz, November 1954)